Unser SGS INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel erhalten Hersteller erst nach vorheriger intensiver Prüfung, bei der das Produkt definierte Qualitätskriterien zu erfüllen hat. Dabei gehen wir nach einer festgelegten Vergabe und einem genauen Prüfprozess vor.

Wichtiger Hinweis für Hersteller: Eine durch ein Unternehmen beauftragte Prüfung bei SGS Institut Fresenius führt keinesfalls automatisch zur Siegelvergabe!

Schritte der Siegelvergabe

Über unsere Standarduntersuchungen hinaus definieren die Experten von SGS INSTITUT FRESENIUS die spezifischen Eigenschaften und Kriterien, die Ihr Produkt insgesamt erfüllen muss.

Aus ihnen ergeben sich die Prüfmethoden und der Prüfumfang. Grunduntersuchung, Überprüfung der "Verkehrsfähigkeit" und die spezifischen Produkteigenschaft werden im Siegelvertrag verbindlich festgeschrieben. Grunduntersuchung, Überprüfung der Verkehrsfähigkeit und die spezifischen Produkteigenschaft werden im Siegelvertrag verbindlich festgeschrieben.

1. Interessensbekundung

Ein Hersteller teilt uns mit, dass er die Besiegelung eines oder mehrerer Produkte durch das SGS INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel ins Auge gefasst hat.

2. Vertraulichkeitsvereinbarung

SGS INSTITUT FRESENIUS und der Hersteller einigen sich, gegenseitig übermittelte Informationen vertraulich zu behandeln.

3. Benennung der zu besiegelnden Produkte

Der Hersteller übergibt uns zum Beispiel konkrete Informationen über die Zusammensetzung oder die Rezeptur Ihrer Produkte.

4. Bestandsaufnahme

SGS INSTITUT FRESENIUS sammelt alle erforderlichen Informationen im Produktionsbetrieb.

5. Risikoprofil

SGS INSTITUT FRESENIUS führt alle internen wie externen qualitätssichernden Maßnahmen zusammen und erarbeitet für das zu besiegelnde Produkt ein Risikoprofil.

6. Angebot

SGS INSTITUT FRESENIUS unterbreitet ein Angebot für die Nutzung des Qualitätssiegels (Kosten für Lizenzgebühr, Routineanalytik und Audits pro Jahr).

7. Erstuntersuchung und Produkt-Zulassung

SGS INSTITUT FRESENIUS führt eine erste komplette Produktprüfung inklusive Rohwaren, Verpackung etc. im Rahmen der Siegel-Zulassung durch. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass SGS INSTITUT FRESENIUS im Rahmen der Zulassungsprüfungen feststellt, dass das Produkt den strengen Anforderungen für die Vergabe des Qualitätssiegels nicht genügt. In der Regel zeigen wir den Herstellern dann Wege auf, wie sie ihr Produkt so verbessern können, dass es einer erneuten Prüfung unterzogen und mittel- bis langfristig besiegelt werden kann.

8. Lizenzvertrag

Bei erfolgreichem Abschluss unterzeichnen beide Parteien gemeinsam einen Lizenzvertrag für eine genaue Vertragslaufzeit, der den Hersteller zur Nutzung des Qualitätssiegels berechtigt.

9. Prüfung der Produktionsstätten

Wurde das Qualitätssiegel für ein Produkt verliehen, kontrollieren die Prüfer von SGS INSTITUT FRESENIUS regelmäßig die Produktionsstätten entlang der Wertschöpfungskette und halten nach, ob die definierten Prüfpläne eingehalten werden. Dies geschieht teilweise nach Terminabsprache, teils aber auch unangekündigt und überraschend. Verdeckte Testkäufe sorgen dafür, dass die Proben wirklich zufällig ausgewählt werden. Bei Abweichungen von vereinbarten Standards oder Beanstandungen werden Sie umgehend von unseren Prüfern und Experten informiert und Abhilfe-Maßnahmen werden besprochen.

10. Regelmäßige Kontrollen

Wenn die Sofortmaßnahmen nicht greifen, behalten wir uns vor, das Siegel zu entziehen. Dieses Verfahren stellt sicher, dass sich Verbraucher immer auf Ihr Qualitätsversprechen und unser Qualitätssiegel verlassen können.