SGS INSTITUT FRESENIUS bietet neben klassischen Qualitätskontrollen auch ein Prüfprogramm an, das Produkten „Soziale und ökologische Nachhaltigkeit“ bestätigen kann. Wenn Verbraucher das SGS INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel mit dieser Aussage auf Produkten sehen, können sie sicher sein, dass es sich um ein sozial und ökologisch nachhaltig hergestelltes Produkt handelt.

 

Was ist Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit

Zukünftige Generationen sollen die gleichen Chancen auf ein erfülltes Leben haben, wie wir es heute haben. Das ist der Kerngedanke von Nachhaltigkeit. Immer mehr Verbraucher und Hersteller möchten einen aktiven Beitrag für eine sichere Zukunft leisten. Bei ihren Entscheidungen berücksichtigen sie neben wirtschaftlichen Aspekten auch die Umwelt und die Gesellschaft. Mit einer wachsenden Nachfrage wird das Angebot an nachhaltig erzeugten Lebensmitteln größer. Denn wer umwelt- und sozialverträgliche Produkte herstellt oder kauft, handelt nachhaltig.

 

Qualitätssiegel-Prüfungen für den Nachweis von Nachhaltigkeit

SGS INSTITUT FRESENIUS prüft Produkte aus dem Bereich Lebensmittel, Tiernahrung und Nahrungsergänzungsmittel umfangreich, umfassend und regelmäßig, wenn diese das Qualitätssiegel tragen. Neben dem allgemein bekannten Siegel, das diese regelmäßigen Qualitätskontrolle bestätigt, haben Hersteller die Möglichkeit, qualitative Produkteigenschaften oder bestimmte Prozesseigenschaften in Form einer Auslobung auf dem Qualitätssiegel besonders herauszustellen, zum Beispiel „soziale und ökologische Nachhaltigkeit“.

Ein Produkt, das darüber hinaus den höchsten Ansprüchen an Reinheit genügt, ist das Premiummineralwasser mit Bio-Qualität.

 

Soziale und ökologische Nachhaltigkeit von Produkten belegen

Um das Qualitätssiegel für „soziale und ökologische Nachhaltigkeit“ auf einem Produkt abbilden zu dürfen, muss ein Hersteller die umfangreichen und regelmäßigen Qualitätssiegel-Prüfungen beim SGS INSTITUT FRESENIUS bestehen. Das Produkt, die verwendeten Rohwaren, die Verpackung und die Verschlüsse sowie Lieferanten und Produktionsstätten werden dabei in einem festgelegten Zyklus durch das SGS INSTITUT FRESENIUS kontrolliert. Um zusätzlich die Anforderungen für „soziale und ökologische Nachhaltigkeit“ zu erfüllen, stellt sich der Hersteller jährlich einem Nachhaltigkeitsaudit vom SGS INSTITUT FRESENIUS. Dem Audit liegt ein Prüfkatalog mit zahlreichen gesellschaftlich relevanten Kriterien zu Grunde.

 

Prüfkriterien für nachhaltig hergestellte Produkte und Lebensmittel

Insgesamt überprüft SGS INSTITUT FRESENIUS für das Qualitätssiegel mit der Auslobung „soziale und ökologische Nachhaltigkeit“ 97 Kriterien, die sowohl eine nachhaltige Unternehmensstruktur als auch Nachhaltigkeit in einzelnen Unternehmensbereichen beleuchten. Unter die sozialen Prüfkriterien fallen Aspekte wie die Arbeitssicherheit und die Chancengleichheit. Auch ein sozial nachhaltiger Rohwareneinkauf oder ein soziales Engagement außerhalb des Unternehmens spielen bei den jährlichen Nachhaltigkeitsaudits eine Rolle. Ökologische Kriterien umfassen unter anderem die Klimabilanz, das Energie- und Ressourcen-Management sowie eine nachhaltige Logistik.

 

Null Toleranz in wichtigen Bereichen

100 Prozent

Im Prüfprogramm gibt es neben Standard-Kriterien, auch Zero-Tolerance-Kriterien. Letztere muss ein Hersteller zwingend erfüllen, um die Sonderauslobung „soziale und ökologische Nachhaltigkeit“ für sein Produkt verwenden zu dürfen. Diese Pflichtkriterien müssen zu 100 Prozent erfüllt sein. Zu diesen „harten“ Prüffaktoren gehören zum Beispiel die regelmäßige Information und Schulung aller Mitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit sowie die Implementierung von Umwelt- und Energiemanagementsystemen im Unternehmen. Die vollständige Erfüllung der Nulltoleranz-Kriterien reicht aber noch nicht aus, um das Qualitätssiegel mit der Auslobung „soziale und ökologische Nachhaltigkeit“ zu erhalten.

Die Gesamtpunktzahl muss in jedem einzelnen Themenbereich zu mindestens 80 Prozent erfüllt sein. Das hat den Hintergrund, dass SGS INSTITUT FRESENIUS sehr strenge Prüfanforderungen stellt, um „Nachhaltigkeit“ wirklich belegen zu können. Nur so können sich Verbraucher sicher sein, dass der Hersteller wirklich ein umfassend umwelt- und sozialverträglich hergestelltes Produkt anbietet.

 

Die Zertifizierung im Detail

Im Detail

Die Nachhaltigkeits-Checkliste vom SGS INSTITUT FRESENIUS beinhaltet umfassende Fragen, die vom Hersteller detailliert beantwortet werden müssen. Mindestens ein unabhängiger Auditor überprüft die Antworten Punkt für Punkt und bewertet sie mit A (vollumfassend erfüllt) bis D (nicht erfüllt). Dazu gehören zum Beispiel Fragen zur Auswahl der Lieferanten, zur Erstellung eines jährlichen Nachhaltigkeitsberichts sowie zur Unternehmenstransparenz in Bezug auf die Prozesse und Produkte. Überprüft wird außerdem, ob das herstellende Unternehmen einen Betriebsrat hat, ob regelmäßige Mitarbeitergespräche stattfinden und ob sich bei Einstellungsverfahren an geltende Antidiskriminierungsrichtlinien gehalten wird.

Ein Qualitätssiegel mit nachhaltigem Anspruch

SGS INSTITUT FRESENIUS verfolgt mit dem Qualitätssiegel „soziale und ökologische Nachhaltigkeit“ einen sehr strengen und ganzheitlichen Qualitätsansatz. Dieser umfasst die gesamte Entstehung des Produkts − von der Gewinnung der Rohstoffe über die Unternehmensgrundsätze und Arbeitsbedingungen bis hin zur tatsächlichen Beschaffenheit. Denn das Ziel ist, dass Hersteller, die das Siegel erhalten haben, darauf wirklich stolz sind, und dass Verbraucher nachweislich nachhaltig hergestellte Produkte im Geschäft erkennen und mit gutem Gewissen kaufen können.

 

Welche Themen stehen im Zentrum der Zertifizierung?

 

Nachhaltige Unternehmensstrategie

Hierbei steht die Struktur des Unternehmens im Fokus: Gibt es beispielsweise geschulte Mitarbeiter, die sich um Nachhaltigkeitsthemen kümmern? Oder verfügt das Unternehmen über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem?

 

Nachhaltige Unternehmens­strategie und Zielsetzung

  • In diesem Abschnitt werden folgende Kriterien abgefragt:
  • Kann das Unternehmen eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie und Zielsetzung vorweisen?
  • Gibt es im Unternehmen einen Mitarbeiter, der als Nachhaltigkeitsbeauftragter benannt und tätig ist?
  • Werden die Nachhaltigkeitsstrategie sowie Maßnahmen zur Zielerreichung an alle Mitarbeiter kommuniziert, werden die Mitarbeiter entsprechend geschult und in regelmäßigen Abständen zu Nachhaltigkeitsthemen informiert?
  • Besitzt das Unternehmen ein Umweltmanagementsystem (z.B. gemäß EMAS [EG-VO 1221/2009] oder EN ISO 14001)?
  • Hat das Unternehmen ein Energiemanagementsystem implementiert (z.B. gemäß EN ISO 50001)?
  • Hat das Unternehmen ein Arbeitssicherheits- und Gesundheits-managementsystem implementiert (z.B. gem. OHSAS 18001)?

Nachhaltigkeit in den Unternehmensbereichen

In den nachfolgenden Unterkapiteln werden allgemeine Kriterien zur Nachhaltigkeit in den einzelnen Unternehmensbereichen thematisiert. Weitergehende soziale und umweltrelevante Kriterien werden in den darauf folgenden Hauptkapiteln vertieft.

 

Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung

  • Werden bei der Entwicklung neuer Produkten bereits Nachhaltigkeitsaspekte mit einbezogen? Etwa mit Blick auf eingesetzte Rohstoffe, eine energieeffiziente Produktion oder eine umweltfreundliche Verpackung?

Nachhaltigkeit im Einkauf

  • Werden bei der Beauftragung von Lieferanten soziale und ökologische Faktoren berücksichtigt?
  • Werden bei der Auswahl von Lieferanten soziale und ökologische Faktoren berücksichtigt?
  • Gibt es ein Lieferantenbewertungssystem, das soziale und ökologische Faktoren einschließt?
  • Gibt es ein Rohwarenmanagement unter Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitskriterien?
  • Werden bei mindestens 60% des Einkaufsvolumens von Arbeitsmaterialien und weiteren Produktionsmaterialien Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt, und liegt eine entsprechende Einkaufsrichtlinie vor?
  • Werden nachhaltige Gesichtspunkte im allgemeinen Produktionsbetrieb berücksichtigt?

Nachhaltigkeit in der Produktion

  • Wird die Produktion stets auf Verbesserungspotenziale überprüft – etwa hinsichtlich energieeffizienter Anlagen, optimierter Recyclingprozesse oder des Einsatzes erneuerbarer Energien?

Nachhaltigkeit im Marketing, Vertrieb und in der Kommunikation

  • Wird mindestens jährlich ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt?
  • Kennt das Unternehmen seine externen Stakeholder und führt einen aktiven, zielgerichteten Dialog mit den wichtigsten Stakeholdern?
  • Wird das Thema Nachhaltigkeit vom Marketing und / oder in der externen Kommunikation aktiv genutzt?
  • Gibt es eine Marketingkampagne, die mindestens einen Nachhaltigkeitsaspekt mit Bezug auf die Region, das Produkt oder die Mitarbeiter hat?
  • Zeigt das Unternehmen, über das übliche Maß hinaus, Transparenz bezüglich seiner Prozesse und Produkte?
  • Gibt es ein Beschwerdemanagement und wird dieses angewandt?

Auslobung von Nachhaltigkeitsaspekten

  • Wenn in der Werbung konkrete Aussagen zu Nachhaltigkeitsthemen gemacht werden: Sind diese transparent, nachvollziehbar und ausreichend dokumentiert?
  • Werden ausgelobte Nachhaltigkeitsaspekte nachprüfbar durch den Betrieb eingehalten?

Nachhaltigkeit in der Logistik

  • Werden beim Warentransport/ in der Logistik nachhaltige Gesichtspunkte berücksichtigt und kontinuierlich optimiert? Sei es eine effizientere Tourenplanung oder der Einsatz klimaschonender Fahrzeuge?
  • Unterliegt die Logistik im Einkauf sowie im Verkauf einer kontinuierlichen Optimierung?

Nachhaltigkeit in Human Resources

  • Wird nachhaltigen Gesichtspunkten in Personalpolitik und der Personalführung Raum gegeben?
  • Gibt es ein klares Bekenntnis des Managements zur nachhaltigen Führung und Förderung der Mitarbeiter?
  • Führt das Unternehmen eine Übersicht über alle aktuell beschäftigten Leih- bzw. Zeitarbeitnehmer?
  • Werden bei der Beschäftigung von Mitarbeitern aus Leih- und Zeitarbeitsfirmen soziale Kriterien berücksichtigt?

Soziale Nachhaltigkeitskriterien

In den nachfolgenden Unterkapiteln werden soziale Kriterien vertieft und abgefragt.

 

Motivation und Partizipation

  • Ist ein Betriebsrat vorhanden?
  • Ist ein betriebliches Vorschlagswesen implementiert und werden die Mitarbeiter motiviert dieses Instrument aktiv zu nutzen?
  • Gibt es eine Arbeitsplatzbeschreibung für jeden Mitarbeiter mit jeweils einer Festlegung der spezifischen Anforderungen?
  • Gibt es für den Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich bei Beschwerden oder sonstigen kritischen Angelegenheiten ggü. Vorgesetzten an eine Vertrauensperson zu wenden?
  • Wird jedem Mitarbeiter die Gelegenheit auf ein Mitarbeitergespräch (mind. 1x pro Jahr, entweder obligatorisch oder auf freiwilliger Basis im Bedarfsfall) eingeräumt und angeboten?
  • Ist das Mitarbeitergespräch dialogorientiert aufgebaut und bietet dem Mitarbeiter die Möglichkeit, inhaltliche und persönliche Belange anzusprechen?
  • Wird die Fluktuationsrate gemessen, bewertet und werden entsprechende Maßnahmen aus den Ergebnissen abgeleitet?
  • Hat das Unternehmen/die Unternehmensgruppe Markt-/funktions- und leistungsgerechte Vergütungsmodelle integriert?
  • Ist das Gehalt für externe Beschäftigte (aus ANÜ) größer / gleich dem jeweils aktuell gesetzlichen Mindestlohn, und entspricht die Gehaltshöhe für eigene Mitarbeiter mindestens dem jeweils aktuellen NGG-Tarif?
  • Fördert das Unternehmen nachweislich ein Gesundheitsmanagement für Mitarbeiter?
  • Sind Arbeitszeiten stellenspezifisch festgelegt und gibt es eine Überstundenregelung (Auszahlung/ Ausgleich), welche an alle Mitarbeiter kommuniziert wurde?
  • Bietet das Unternehmen mindestens drei soziale Projekte/Angebote für Mitarbeiter und deren Familien an (z. B. Kooperation Fitnessstudio/ Ferienprogramme für Mitarbeiterkinder/diverse Sportangebote)?
  • Hat das Unternehmen nachweislich betriebliche und tarifliche Modelle der Altersvorsorge implementiert?
  • Hat jeder MA einen Anspruch auf soziale Zusatzleistungen (z.B. Förderung der Anfahrt zur Arbeit durch Jobticket, Vermögenswirksame Leistungen, betriebliche Altersvorsorge)?
  • Ist das Unternehmen an einen Tarifvertrag gebunden? Wenn ja, an welchen?

Chancengleichheit

  • Hat das Unternehmen eine Antidiskriminierungsrichtlinie und wird diese an alle Mitarbeiter kommuniziert?
  • Erfolgt das Einstellungsverfahren gemäß der Antidiskriminierungsrichtlinie?
  • Findet eine gleiche Entlohnung bei gleicher Tätigkeit statt (bei Leiharbeitern und Teilzeitkräften)?

Schulung und Ausbildung

  • Bildet das Unternehmen aus, beschäftigt Auszubildende (mindestens 3% im laufenden Durchschnitt) und beschäftigt Auszubildende für eine definierte Zeitspanne zu einem bestimmten Prozentsatz weiter?
  • Hat sich das Unternehmen Ziele bezüglich der Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter gesetzt?
  • Sind nachweislich Weiterbildungsprogramme als interne und externe Angebote über alle Hierarchieebenen hinweg eingerichtet?
  • Werden die Weiterbildungsprogramme von den Mitarbeitern genutzt?
  • Werden die Mitarbeiter für zusätzliche Qualifikationsabschlüsse unterstützt?
  • Werden tätigkeitsbezogene Nachhaltigkeitsschulungen durchgeführt?

Arbeitssicherheit

  • Gibt es geschulte Fachkräfte zur Arbeitssicherheit gemäß gesetzlicher Anforderungen und Arbeitssicherheitsbeauftragte?
  • Wurden Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter (eigene und in ANÜ) vor Arbeitsunfällen implementiert?
  • Sind die Arbeitsbedingungen angemessen in Bezug auf Feuchtigkeit, Wärme, Kälte und Lautstärke?
  • Werden Beinahunfälle und Unfälle deren Ursache systemtisch sind erfasst und gemonitort?
  • Wird eine regelmäßige Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes durchgeführt?
  • Wird allen Mitarbeitern (eigene und in ANÜ) angemessene Arbeitsschutzausrüstung kostenfrei zur Verfügung gestellt?
  • Wird das Jugendschutzgesetz eingehalten?
  • Wird das Mutterschutzgesetz eingehalten?
  • Werden einseitig belastende Tätigkeiten so angeordnet, dass ein ausreichender Ausgleich erfolgt?
  • Sind Ruhe-und Pausenzeiten geregelt und werden diese eingehalten?
  • Gibt es angemessene Sozial- und Pausenräume?
  • Sind alle gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzmaßnahmen getroffen?
  • Gibt es Warnhinweise (z.B. Betriebsanweisungen) und werden diese beachtet?
  • Werden alle Mitarbeiter (eigene und in ANÜ) regelmäßig in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheit geschult (z.B. Heben & Tragen, Verhalten im Brandfall, richtige Verwendung der Schutzrüstung)?

Sozial nachhaltiger Rohwareneinkauf

  • Wird bei der Verwendung von Rohwaren auf soziale Nachhaltigkeitsaspekte Wert gelegt – etwa indem vorrangig Faire Trade-Produkte bezogen werden oder Lieferanten die Einhaltung von Sozialstandards nachweisen müssen?

Soziales Engagement außerhalb des Unternehmens

  • Engagiert sich das Unternehmen kontinuierlich auch in externen sozialen Projekten? Zum Beispiel durch das Mitwirken in lokalen Initiativen, über Spenden oder andere gemeinnützige Aktionen?

Ökologische Nachhaltigkeitskriterien

Die in den einzelnen Unterkapiteln ausgearbeiteten Kriterien haben Klimabilanz und Treibhausgasemissionen, Energie- und Ressourcenmanagement (inkl. Logistik), Wasser-, Abwasser- und Abfallmanagement, sowie ökologisches Engagement außerhalb des Unternehmens zum Thema.

 

Klimabilanz des Unternehmens

  • Gibt es angemessene Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen, wie zum Beispiel die Verwendung von Ökostrom oder der Ersatz von Geschäftsreisen durch Video-Konferenzen?
  • Gibt es ein System zur Berechnung der Treibhausgasemissionen (von betriebsinterner Rohstoffannahme bis fertiger Endproduktabgabe an Kunden)?
  • Werden die Treibhausgasemissionen unternehmensbezogen berechnet?
  • Werden die Treibhausgasemissionen produktbezogen berechnet?
  • Gibt es ein Reporting zu Treibhausgasemissionen?

Produktbezogene Nachhaltigkeitsaspekte

  • Wird eine schonende Nutzung des Mineralwasservorkommens sichergestellt?
  • Hat das Unternehmen Kontrollmechanismen implementiert, um zu überwachen, dass es zu keiner Verunreinigung des Wassers aus dem Einzugsgebiet (EZG) der Quelle kommt?
  • Fördert das Unternehmen systematisch Wasserschutz im Einzugsgebiet der Quelle?
  • Wird der Qualitätszustand der Mineralwasserquelle regelmäßig überprüft und werden Maßnahmen zur Instandhaltung durchgeführt?
  • Werden die wichtigsten Quelldaten (Leitfähigkeit, Volumenstrom, Temperatur, Wasserspiegellage, Mineralstoffgehalt) kontinuierlich erfasst und dokumentiert und zur Optimierung des Quellmanagements ausgewertet?
  • Berücksichtigen die Rohwarenspezifikationen Nachhaltigkeitsaspekte hinsichtlich ihrer Herkunft?
  • Werden bei der Beschaffung von Zusätzen (z. B. Teeblätter, Früchte), mit denen das Wasser versetzt wird, nachhaltige Umweltkriterien berücksichtigt?
  • Umfassen diese nachhaltigen Umweltkriterien für alle Rohwaren und Zusätze (wo zutreffend) spezielle Anforderungen zum umweltfreundlichen/nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln? Gibt es ein Monitoringsystem zu Art (Glas, PET, R-PET etc.) und Menge der für die Endprodukte eingesetzten Verpackungsmaterialien?
  • Ist/ sind die Mehrwegquote(n) der auszulobenden Marke(n) größer als 50 %?
  • Nimmt das Unternehmen beim Einsatz von R-PET in Verpackungen eine Risikobewertung vorab vor und wird der eingesetzte R-PET-Anteil im Analytikplan, in Einkaufsspezifikationen berücksichtigt?
  • Beinhalten die Sekundärverpackungen Recyclingkomponenten?

Nachhaltige Logistik

  • Werden 90% des Mineralwassers in der 1. Handelsstufe (Großhandel) in der Region verkauft?
  • Wurden im Rahmen des Fuhrparkmanagements Ziele und Maßnahmen zur Reduktion des Transportaufkommens festgelegt und werden diese gemonitort und aktualisiert?
  • Werden in der Logistik effiziente Fahrzeuge oder solche mit alternativen Antriebstechnologien eingesetzt?

Energie- und Ressourcenmanagement

  • Gibt es Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs – angefangen von Strom und Wärme über die Büroausstattung bis hin zum eingesetzten Verpackungsmaterial?
  • Sind die gesetzten Ziele mit Messgrößen und Kennzahlen hinterlegt und werden diese Kennzahlen erfasst und gemonitort?

Wasser- und Abwassermanagement

  • Wurden nachhaltige Ziele und Maßnahmen zum betrieblichen Wassermanagement festgelegt und werden diese gemonitort und aktualisiert?
  • Werden die durch das betriebliche Wassermanagement betroffenen Mitarbeiter, hinsichtlich des betrieblichen Wassermanagement und der Ziele und Maßnahmen, geschult?
  • Falls anwendbar, ist eine Abwasseraufbereitungsanlage gemäß gesetzlicher Vorschriften vorhanden?
  • Wenn vorhanden, wird der Abwasseraufbereitungsprozess genau kontrolliert?
  • Hält entsorgtes Abwasser die Grenzwerte für geregelte Schadstoffe ein?

Abfallmanagement

  • Hält sich das Unternehmen an die bestehenden Abfallgesetze? Wird die Art und Menge des Abfallaufkommens analysiert und werden Maßnahmen für dessen Reduktion abgeleitet?
  • Werden die betroffenen Mitarbeiter hinsichtlich des rechtskonformen Umgangs mit den anfallenden Abfällen, und zu den unternehmensinternen Zielen und Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung von Abfällen, informiert und geschult?

Ökologisches Engagement außerhalb des Unternehmens

  • Engagiert sich das Unternehmen nachweislich in externen Umweltschutzprojekten – entweder mit Sachleistungen, Mitarbeitereinsatz oder Geldspenden?

Insgesamt werden 97 Nachhaltigkeitskriterien abgeprüft

Bei diesen Produkten können Sie sicher sein, dass das Produkt sozial und ökologisch nachhaltig hergestellt wurde: